Apotheken bereiten sich auf E-Rezept vor

Mehr als 90 Prozent der Apotheken sind bereits mit den notwendigen Komponenten der Telematik-Infrastruktur (TI) ausgestattet. Dies teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) mit.

Für die meisten Patient*innen wird das E-Rezept erst zum 1. Januar 2022 als gesetzliche Pflichtanwendung relevant, wenn Arztpraxen bundesweit nur noch E-Rezepte und keine analogen Rezepte mehr ausstellen können. Für die rein digitale Verwaltung des E-Rezepts brauchen Patient*innen die bundeseinheitliche E-Rezept-App der gematik, ein NFC-fähiges Smartphone (NFC = Near Field Communication, ein Standard zur kontaktlosen Datenübertragung) sowie eine NFC-fähige Gesundheitskarte inklusive PIN von ihrer Krankenkasse. Alternativ können Sie aber auch einen Papierausdruck des jeweiligen E-Rezept-Schlüssels erhalten und ebenso in der Apotheke einlösen.

Die Apothekerschaft begrüße das E-Rezept, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening. Es sei jedoch in den nächsten Monaten noch viel Aufklärung zu leisten. Laut einer aktuellen Umfrage von KANTAR zum Tag der Apotheke wissen 95 Prozent der Deutschen nicht, dass das E-Rezept im nächsten Jahr eingeführt wird.

(ABDA / STB Web)

Artikel vom 19.07.2021

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