Steuern, Wirtschaft und Recht

Kein häusliches Arbeitszimmer bei nur geringfügiger beruflicher Nutzung

21.02.2018
Das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer nicht als Betriebsausgaben bei den gewerblichen Einkünften aus dem Betrieb einer Photovoltaik-Anlage zu berücksichtigen sind, wenn eine geringfügige betriebliche Nutzung des Arbeitszimmers vorliegt und der Raum vereinzelt privat genutzt wird.

Weniger Firmenpleiten, höhere Schäden

20.02.2018
Die Firmeninsolvenzen sind 2017 auf einen Tiefstand seit Einführung der neuen Insolvenzordnung 1999 gesunken: 20.276 Unternehmen mussten Insolvenz anmelden. Im Vergleich zum bisherigen Insolvenzhöchstjahr 2003, in dem noch 39.320 Firmenpleiten registriert wurden, haben sich die Insolvenzfälle 2017 also nahezu halbiert.

Biberschaden im Garten ist keine außergewöhnliche Belastung

15.02.2018
Aufwendungen für die Errichtung einer Bibersperre und zur Beseitigung von Biberschäden im Garten sind keine steuermindernden außergewöhnlichen Belastungen. Dies hat das Finanzgericht (FG) Köln entschieden.

Schätzung von Umsatzerlösen eines Gastronomiebetriebs anhand einzelner Z-Bons

13.02.2018
Das Finanzgericht (FG) Düsseldorf hat im Fall eines Gastronomiebetriebs Hinzuschätzungen zu den Umsatzerlösen durch das Finanzamt beurteilt. Danach war die Zugrundelegung von aufgefundenen Z-Bons nicht zu beanstanden.

Sta­tis­ti­sche Aus­wer­tun­gen zur Ries­ter-För­de­rung

08.02.2018
Ab 2018 stellt das Bundesministerium der Finanzen (BMF) zentrale statistische Auswertungen zur steuerlichen Förderung der zusätzlichen privaten Altersvorsorge auf seiner Internetseite zur Verfügung und kommt damit zahlreichen Informationswünschen nach.

Steuerhinterziehung durch Miterben

07.02.2018
Erfährt ein Erbe vor oder nach dem Erbfall, dass die Steuern des Erblassers zu niedrig festgesetzt wurden, ist er verpflichtet, die (unwirksame) Einkommensteuererklärung des Erblassers zu berichtigen. Unterlässt er dies, begeht er eine Steuerhinterziehung.

Auch elektronische Rechnungen sind korrigierbar

02.02.2018
Eine Gutschrift ohne elektronische Signatur kann in Papierform berichtigt werden und ermöglicht rückwirkend einen Vorsteuerabzug, entschied das Finanzgericht Baden-Württemberg.

Leistungsempfänger muss in der Rechnung stehen

26.01.2018
Eine Rechnung ohne Benennung des Leistungsempfängers kann nicht rückwirkend berichtigt werden, entschied das Finanzgericht (FG) Baden-Württemberg.

GmbH: Zahlung eines überhöhten Entgelts an eine dem Gesellschafter nahestehende Person

24.01.2018
Zahlt eine GmbH unter Mitwirkung des Gesellschafters einen überhöhten Mietzins oder Kaufpreis an eine dem Gesellschafter nahestehende Person, liegt hierin keine Schenkung der GmbH an die nahestehende Person. Vielmehr kann eine Schenkung des Gesellschafters an die ihm z.B. als Ehegatte nahestehende Person gegeben sein.

Erbschaftssteuergesetz 2009 muss auf „Altfälle“ weiter angewandt werden

23.01.2018
Das Finanzgericht Hamburg hat auf die bisherige Rechtsprechung verwiesen, wonach das Gesetz, das das Bundesverfassungsgericht für unvereinbar mit Artikel 3 des Grundgesetzes erklärt hatte, auf Altfälle weiterhin anzuwenden ist.

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