Ärzte und Apotheker

Gesundheitsausgaben pro Tag überschreiten Milliardengrenze

20.02.2018
Die Gesundheitsausgaben in Deutschland haben 2017 erstmals die Marke von 1 Milliarde Euro pro Tag überschritten. Für 2017 prognostiziert das Statistische Bundesamt einen Anstieg der Gesundheitsausgaben gegenüber 2016 um 4,9 Prozent auf 374,2 Milliarden Euro.

EU soll bei Gesundheitstechnologien stärker zusammenarbeiten

13.02.2018
Die EU-Kommission hat Ende Januar 2018 einen Vorschlag vorgelegt, mit dem die Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten bei der Bewertung von Gesundheitstechnologien verstärkt werden soll. Patienten sollen sich besser über neue Technologien informieren können und für Hersteller sollen klare Regeln für den gesamten Binnenmarkt gelten.

Urteil: Wahlleistungsvereinbarung nicht eingehalten - ärztliche Behandlung rechtswidrig

07.02.2018
Im Falle der Wahlleistungsvereinbarung mit dem Chefarzt muss dieser - mit Ausnahme seiner Verhinderung - den Eingriff selbst durchführen. Allein mit seiner Anwesenheit wird diese Voraussetzung nicht erfüllt. Die ärztliche Behandlung ist dann mangels wirksamer Einwilligung des Patienten rechtswidrig.

Immer mehr digitale Krankschreibungen

02.02.2018
Wie die Techniker Krankenkasse (TK) mitteilt, gehen immer mehr Krankschreibungen auf elektronischem Weg ein. Im Januar wurde nun im Rahmen eines Pilotprojekts die Marke von 10.000 geknackt. Seit Oktober können Ärzte auf Wunsch der TK-Versicherten den gelben Schein direkt in der Praxis per Mausklick an die Krankenkasse schicken.

Arzneimittelausgaben 2017: Anstieg niedriger als erwartet

30.01.2018
Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2017 um 3,1 Prozent auf 35,2 Mrd. Euro gestiegen - und damit weniger als in der Rahmenvorgabe von Ärzten und Krankenkassen erwartet (3,2 Prozent).

Arzthaftung: Patient muss bei "relativ" indizierter OP besonders aufgeklärt werden

23.01.2018
Besteht nur eine relative Indikation zur Vornahme eines operativen Eingriffs, muss ein Patient dezidiert mündlich über die echte Alternative einer konservativen Behandlung aufgeklärt werden. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm klargestellt.

Zu krank für einen Führhund? - Blinde MS-Patientin siegt vor Gericht

15.01.2018
Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat entschieden, dass eine Gehbehinderung aufgrund einer MS-Erkrankung grundsätzlich kein Hindernis für eine Versorgung mit einem Blindenführhund ist. Die beklagte Krankenkasse hielt die Versorgung im Falle der Klägerin für unwirtschaftlich.

Aufwendungen für eine Liposuktion steuerlich nicht abziehbar

09.01.2018
Die Klägerin litt an einem Lipödem und machte Aufwendungen für eine Liposuktion als außergewöhnliche Belastungen geltend. Ihr behandelnder Arzt bescheinigte die medizinische Notwendigkeit der Operation, weil damit eine lebenslange Lymphdrainage und Kompression vermieden werde.

Aufwendungen für künstliche Befruchtung auch in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft steuerlich abzugsfähig

03.01.2018
Aufwendungen einer empfängnisunfähigen Frau für eine heterologe künstliche Befruchtung führen nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zu einer außergewöhnlichen Belastung - und zwar auch dann, wenn die Frau in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt.

Neuregelungen im Jahr 2018 im Bereich Gesundheit

21.12.2017
Zum Jahreswechsel wird nicht nur ein neues Beitragsbemessungsverfahren für freiwillig Versicherte gültig, es steigen zudem die Beitragsbemessungsgrenzen; außerdem wird der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung auf 1,0 Prozent gesenkt.

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